Dienstag, 30 Mai 2017 20:40

Tamiya Honda CRF1000L Africa Twin

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Tamiya Bausatz Nr. 16042

Das Original

Motorräder gibt es in vielen Formen und Größen und viele werden für spezifische Anwendungen entwickelt. Darin enthalten ist auch die abenteuerliche Sparte der großen Off-Road Motorräder. Eines dieser Motorräder ist auch die Honda CRF1000L Africa Twin, welche bei der Einführung in Europa im Jahr 2015 großes Aufsehen erregte, noch übertroffen von den starken Verkäufen in Japan im nächsten Februar. Der japanische Hersteller nutzte seine beachtliche Erfahrung bei harten Off-Road Rennen um ein Abenteuer Motorrad für die Straße zu Hause und in der Wildnis zu bauen.

Die Dakar Erlebnisse von Honda
Die Entwicklung der Africa Twin ist mit der Rallye Paris-Dakar verknüpft, der extrem harten Rallye, die erstmals 1979 als Rallye Paris-Dakar, also von Paris in Frankreich zu der senegalesischen Hauptstadt ausgetragen wurde. Über eine Distanz von 12000km führte sie die Teilnehmer in nur 20 Tagen durch lebensfeindliche Umgebungen wie die Wüste Sahara. Zur Zeit lebt das Rennen noch weiter, obgleich es ab 2009 auf einer neuen Strecke in Südamerika ausgetragen wird. Honda begann das Rennen 1981 und schon 1982 wurde eine XR5OOR aus der Serienproduktion vom Honda Entwicklungsteam und dem Racing Service Center (RSC) getunt und von den Fahrern Cyril Neveu und Philippe Vassard auf den ersten und zweiten Platz pilotiert. Als das Rennen immer schneller wurde, setzte Honda ab 1986 ein Werksteam ein mit der NXR750, die mit einem flüssigkeitsgekühlten V2 mit 779ccm speziell für das Rennen entwickelt worden war und 4 Siege in Folge einfuhr: Neveu im Jahr 1986 und 1987, Edi Orioli 1988 und Gilles Lalay 1989. Nach einer mehrjährigen Pause kam Honda  im Jahr 2013 mit der  Werksmaschine CRF45O Rally zurück.

Geburt der Africa Twin
Als sich die Überlegenheit der Hondas in der Motorradklasse der Rallye Paris-Dakar in den späten 80er Jahren fortsetzte, teilte Honda den Erfolg mit den Kunden und brachte 1988 den Nachbau der NXR750 als XRV650 auf den Markt. Angetrieben von einem 647ccm V2 Viertakter mit Flüssigkeitskühlung und 52PS war sie sofort ein Hit in Europa und als limitierte Edition in Japan. Die XRV650 war die erste Maschine, welche den Namen Africa Twin trug und daher eigentlich passenderweise in großer Zahl an der Dakar Rallye teilnahm. 1989 nahmen fünfzig Maschinen teil und im Jahr darauf sechzehn. Das Modell 1990 der Africa Twin hatte den stärkeren Motor mit 742ccm und nannte sich XRV750. Drei Jahre später im Jahr 1993 wurde eine Konstruktionsüberarbeitung vorgenommen, welche mit einem neuen Rahmen das Motorrad leichter machte und den Schwerpunkt senkte. Obgleich der Name Africa Twin etwas in der Versenkung verschwand, da der Verkauf im Jahr 2000 stoppte, stand er doch für eine entscheidende Phase in der Entwicklung von Abenteuer Tourenmotorrädern. Obwohl verschwunden, war der Name bei den Liebhabern der Szene nie vergessen und als der Name bei der CRF1000L 2015 wiederbelebt wurde war es ein Grund zu feiern.

CRF1000L: Rückkehr der Africa Twin
Wie es sich für ein Motorrad gehört, das den Namen Africa Twin trägt war die CRF1000L entwickelt worden, um in verschiedenen Situationen zu Hause zu sein. Sei es zu Hause auf Asphalt oder in Off-Road Tests. Die CRF1000L hat ein Doppelkupplungsgetriebe (DCT) mit 6 Gängen. Dank zweier interner Kupplungen bietet es nahezu pausenlosen Schub vom Motor beim Gangwechsel und ermöglicht es dem Fahrer sich auf Beschleunigung, Bremsen und Ausbalancieren des Motorrades zu konzentrieren, was ein deutlicher Vorteil ist, vor allem bei Off-Road Strecken, welche für den Fahrer normalerweise höhere Anforderungen stellen. Das DTC hat einen manuellen und einen automatischen Modus, der erstere erlaubt dem Fahrer die Gangwechsel selbst zu bestimmen. Der zweite hat zwei Schaltstellungen und nimmt dem Fahrer die Last ab, ständig Informationen über die Strecke und das Motorrad, sowie Steigungen und Gefälle auszuwerten und die Schaltpunkte zu bestimmen. Zu der Ausrüstung für den Fahrer gehört auch der G Schalter auf der Armaturentafel, der die Kontrolle der Kupplungen erleichtert, eine einstellbare Drehmomentkontrolle von Honda (HSTC) und ein ABS. Insgesamt gibt es etwa 80 verschiedene Einstellungen für den Fahrer, der damit alle vorstellbaren Situationen abdecken kann. Liebhaber einer manuellen Schaltung werden auch bedient durch eine Version mit manuellem 6-Gang Getriebe. Die Kraft kommt von einem 998ccm Zwillingsmotor mit Flüssigkeitskühlung. Der 4-Takt Motor erzeugt 92PS (Japanischen Spezifikation) und liefert ein exzellentes Drehmoment bei niedriger und mittlerer Drehzahl für eine aussergewöhnliche Traktion, ohne dabei das Ansprechen bei höheren Drehzahlen zu opfern. Die CRF1000L Africa Twin ist ein würdiger Nachfolger ihrer Vorgänger mit einem großen 18L Tank (Japanische Spezifikation) und Doppelscheinwerfern, mit einem 21 inch Vorderrad und einem 18 inch Hinterrad und hat ständig das Gelände im Sinn. Mit dem extrem großen Federweg ist die CRF1000L ein vielseitiges Motorrad und bringt seinen Fahrer wohin immer er möchte, sei es in die Stadt oder auf berühmten Outdoorstrecken. Sie bestimmt einen neuen Schritt bei der Entwicklung dieser Motorradsparte zu dem die berühmten Vorgänger so vieles beitrugen.

Quelle: Tamiya Bauanleitung

Die Bauteile



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Weitere Informationen

  • Status Modell: Ideen sammeln
  • Tamiya Farben "X": X1, X2, X6, X7, X10, X11, X23, X32, X33, X34
  • Tamiya Farben "TS": TS8, TS14, TS17, TS21, TS27, TS29, TS30, TS38, TS40, TS42, TS45, TS48, TS63, TS80, TS83
  • Tamiya Farben "XF": XF-1, XF-2, XF-7, XF-8, XF-16, XF-20, XF-56, XF-85
  • Erhalten am: Dienstag, 30 Mai 2017
Gelesen 678 mal Letzte Änderung am Dienstag, 30 Mai 2017 21:43

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